Coaching 2.0 – Die Zukunft des Coachings
Coaching 2.0 – The Future of Coaching
Workshops
Guido Fiolka ist Gründer und Geschäftsführer des Coaching Center Berlin (2003) und der ELA European Leadership Academy (2008). Zu seinen Klienten zählen Unternehmer sowie Führungskräfte zahlreicher internationaler Unternehmen und Organisationen. Guido Fiolka ist Dozent und fachlicher Leiter der Coachausbildung zum Integralen Coach / Integralen Business Coach sowie Mitgestalter des Integralen Coachingansatzes. Er ist seit 2003 Mitglied der ICF Deutschland.Als Mitglied des Club Of Budapest und Senatsmitglied der BWA steht er im direkten Austausch mit anerkannten Persönlichkeiten die sich aktiv für die Entwicklung neuer Paradigmen in Wirtschaft, Politik und anderen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen, um nachhaltige Lösungswege für die dringlichsten globalen Probleme zu eröffnen.
Was kommt nach „systemisch“? – Der Integrale Ansatz im Coaching
Hinter diesem etwas provokant klingenden Titel verbirgt sich nicht etwa eine Herabwürdigung erprobter und leistungsfähiger Coachingansätze. Vielmehr geht es um die praktische Darstellung eines zunehmend an Bedeutung gewinnenden Coachingansatzes, der einige Grundelemente systemischer- und anderer Methodologien einschließt und in mehreren Aspekten über diese hinausgeht. Integrales Coaching lässt sich den transformativen Ansätzen zuordnen und ermöglicht innovative Arbeitsformen im Personal Coaching und Business Coaching.Guido Fiolka gibt im Workshop einen Überblick über die wichtigsten Paradigmen und Methoden des Integralen Coaching und demonstriert in einem 20-minütigem Live-Coaching wesentliche Elemente der integralen Coachingpraxis. Anschließend besteht die Möglichkeit zu ausgiebigem Feedback und Diskussion.
Eric Wenzel hat in den vergangenen 15 Jahren in unterschiedlichen Bereichen der HR Beratung gearbeitet. U.a. baute er für die weltweit tätige HR Beratung Lee Hecht Harrison die deutsche Leadership Consulting Praxis auf und leitete diese sieben Jahre lang.Heute ist Herr Wenzel bei der Hay Group, einem der weltweit führenden Beratungsunternehmen im Bereich Leadership & Talent, tätig. Hier betreut er u. a. den Ausbau des Geschäfts mit eignungsdiagnostischen Instrumentarien in Zentral-Europa.
Im Laufe seiner Karriere hat Herr Wenzel Projekte in den Feldern Coaching, Führungskräfte-Entwicklung und Diagnostik als Berater begleitet. Er hat internationale Beraterteams geführt und verschiedentlich weltweite Kontrakte mit Groß-Konzernen verhandelt und kennt daher die gegenwärtigen Anforderungen, die Kunden an diagnostische Produkte stellen.
Er studierte an der Open University/ UK Psychologie und wird in 2011 seine Promotion zum Doctor of Management in Organisational Change an der University of Hertfordshire/ UK abschließen.
Neuste Trends in der Eignungsdiagnostik – und was sie für Coaches bedeuten
Kunden erwarten von Coaches heute eignungsdiagnostische Verfahren, die dem Stand der Zeit entsprechen. Manchmal sind die „Klassiker“ einfach schon zu lange im Einsatz und zu bekannt. Immer häufiger wird aber auch qualitativ wirklich Neues erwartet, z. B. Testverfahren,- die die Besonderheiten von Unternehmenskulturen (Sprache, Ziele) berücksichtigen können
- die bestehende Kompetenzmodelle einbeziehen können
- die adaptiv sind, sich also während der Durchführung an Kandidaten anpassen
Diesen Fragen wird Herr Wenzel in seinem Workshop nachgehen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Erfahrungen reflektiert und Kriterien definiert, die psychometrische Verfahren aus Expertensicht erfüllen müssen.
Dietmar Kuske arbeitet fast sein gesamtes Berufsleben in großen internationalen Unternehmen, hat nach einem Einstieg in Technik und Produktmanagement seine Karriere im Marketing sowie in den letzten 15 Jahren im Vertrieb entwickelt.Er hat 1998 seine Ausbildung zum Coach begonnen und kontinuierlich weitergeführt. Er setzt die Methoden und Einsichten erfolgreich in seinem „Brotberuf“ als Vertriebsleiter und Mentor für ein internationales ITK-Unternehmen ein.
Seit 2010 ist er Mitglied im ChapterHostTeam Rhein-Ruhr der ICF und leitet seit diesem Jahr eine Strategieentwicklungsgruppe für Führungskräfte und Coaches am alfred-adler-colleg-neuss.
Spezialisierung und Positionierung im diffusen Coaching-Markt
Zwischen der klassischen Unternehmens- und Strategiebetarung, dem professionellen Consulting sowie der ärztlichen und therapeutischen Heilbehandlung gibt es den Marktplatz für ‚allgemeine Lebenshilfe‘. Dort stehen öffentliche Beratungsangebote von Kommunen, Kirchen, freien Trägern, Krankenversicherungen etc. im Wettbewerb mit den kommerziellen Angeboten von Beratern und Coaches.Auf diesem unübersichtlichen Marktplatz treten viele Coaches als ‚Vollsortimenter‘ im Wettbewerb an und bieten ein breites Dienstleistungsspektrum für Jedermann und –frau. Das ‚unscharfe Überangebot‘, der Mangel an Qualitätskriterien und Erfolgsnachweisen hinterlässt mögliche Interessenten für Coaching ratlos auf der Suche nach der oder dem ‚Richtigen‘.
Positionierung und Spezialisierung bieten die Perspektive, die eigenen Ressourcen und Präferenzen einer präzis definierten Zielgruppe anzubieten und sich dem breiten Wettbewerb zu entziehen. Positionierte Coaches planen und gestalten ihren eigenen Markt.
Aus der Vielzahl von Werkzeuge und Methoden bietet sich EKS ( © Malik Management Zentrum St.Gallen AG ) von Prof. Wolfgang Mewes als pragmatische und unkomplizierte Vorgehensweise an, die individuelle Strategie für Coaches zu entwickeln und umzusetzen. Der Workshop führt in die Grundlagen der Spezialisierung und der EKS-Methodik ein.
Drs. Anje-Marijcke van Boxtel (1965) sieht ihre Aufgabe darin, Organisationen und Menschen zu begleiten, damit sie das Bestmögliche aus sich herausholen. Als Direktorin von Schouten & Nelissen Coaching nutzt sie dazu ihren ganzen Erfahrungsschatz: Bereits während ihres Psychologie-Studiums war sie als Studienberaterin tätig und war Mitglied des Fakultätsrats. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Unternehmensberaterin schlug sie ihre heutige Laufbahn ein. Zunächst beschäftigte sie sich mit Leadership-Themen, bevor sie sich schließlich auf Coaching fokussierte. „Meine Passion liegt darin, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie in die Praxis des Begleitens von Menschen und Organisationen umzusetzen. Lernen und Entwicklung sollen damit nicht nur effektiver werden, sondern den Betroffenen auch Freude bereiten.“ Anje-Marijcke beherrscht ihr Fachgebiet in allen Facetten, ist sich aber auch der Hürden und Schwierigkeiten bewusst und weiß, wie damit umzugehen ist. In Abstimmung mit Kunden und Wissenschaftlern arbeitet sie Konzepte und Trainingsinhalte im Fachgebiet des Coachings aus. Sie arbeitet als Coach, Rednerin und Beraterin.
Trends im Coaching: Coaching zwischen positivem Denken und Positiver Psychologie
Erfolg, Entfaltung, Erfüllung, Glück: Waren Coaching-Fragen ursprünglich auf das Abarbeiten von Belastungen gerichtet, werden heute zunehmend Fragen nach dem Erreichen des Optimalen gestellt. Unterstützt wird dieser Wandel durch zahlreiche Publikationen zum Thema was Menschen antreibt und eine steigende Anzahl an Selbsthilfebüchern mit dem Motto: „Erfolg kann jeder haben, man muss nur wirklich wollen.“ Gleichzeitig ist ein wissenschaftlicher Trend zu beobachten, der Erfolg dann vorhersagt, wenn man den Fokus auf das Positive, die Ambitionen und Talente richtet.Welchen Wandel diesbezüglich nehmen wir im Fachgebiet Coaching wahr, welche Fragen spielen bei unseren Kunden eine Rolle? Wie können wir uns als Coachs darauf einstellen? Und welche Veränderungen fordert das von uns als Coachs?
In einer interaktiven Präsentation wird sich Anje-Marijcke van Boxtel zusammen mit Ihnen durch die Welt der Positiven Psychologie und Organisationswissenschaft bewegen und diese von den Gurus des positiven Denkens abgrenzen. Sie gibt Einblick in die neuesten Entwicklungen und entwirft eine Coaching-Vision, die Ihnen eine neue Perspektive auf Ihre Klienten verleihen soll, damit Sie sie noch erfolgreicher begleiten können – egal ob Sie das als Coach, als Führungskraft oder als Organisationsentwickler(in) tun. Der Workshop wird in englischer Sprache gehalten!

Coaching zwischen Markt und Profession. Aktueller Stand und Tendenzen.
Dr. Michael Fritsch ist seit 2000 selbständiger Coach und Führungskräfteentwickler. Er studierte Beratungswissenschaft an der Universität Heidelberg sowie Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Ludwigshafen und Bonn. 1984 Promotion zum Dr.rer.pol. über Führungskräfteentwicklung. Er war Partner und Geschäftsführender Gesellschafter von drei führenden Beratungsgesellschaften (davon 10 Jahre bei der KPMG) und verfügt über Erfahrungen als Interim-Manager in einem mittelständischen Unternehmen. Seit Juli 2008 ist er Vorstand der ICF Deutschland (International Coachfederation) und Mitglied des Roundtable Coaching Deutschland. Seine aktuellen Schwerpunkte sind Executive Coaching, Führungskräfteentwicklung, Teamentwicklung und die Qualifizierung/Professionalisierung von Coaches.Coaching zwischen Markt und Profession. Aktueller Stand und Tendenzen.
Es gibt in Deutschland (und auf internationaler Ebene) wenig Transparenz über Zugangsvoraussetzungen, Qualifizierungswege und Qualitätsstandards (Kriterien für die Beurteilung der Professionalität) von Coaches. Einzelne Institutionen haben eigene Standards entwickelt und eingeführt (z.B. in Form von Zertifizierungsverfahren). Ein allgemein akzeptiertes Verständnis über Mindeststandards sowohl für die Qualifizierung von Coaches wie auch für die Qualifizierung der Ausbildungsinstitutionen und der zertifizierenden Institutionen ist nicht erkennbar.
In dem Workshop werden Beobachtungen zur aktuellen Marktsituation und Entwicklungstendenzen im Feld Coaching in Deutschland sowie Aspekte der aktuellen Diskussion in Theorie und Praxis zu den Themen Profession, Professionalität, Professionalisierung diskutiert.


Welche Bedeutung hat interkulturelle Kompetenz im Coaching?
Dr. Kirsten Nazarkiewicz arbeitet seit 1996 als Coach, Trainerin und Beraterin. Gemeinsam mit Gesa Krämer leitet sie das Institut consilia cct, das spezialisiert ist auf die Vermittlung und Erzeugung von Kulturkompetenz für Unternehmen und Organisationen sowie auf die Begleitung von Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung in der globalisierten Welt. Seit ihren Studienabschlüssen zur Diplom-Sozialwissenschaftlerin und zur Erwachsenpädagogin (M.A.) ergänzt sie ihre Methodenkompetenz regelmäßig, u.a. durch Fort- und Weiterbildungen zur systemischen Organisationsberaterin & Coach, in Coaching Excellence (Wispo AG, Trigon) sowie zur Praxis der integrativen Systemaufstellungen (Dr. Albrecht Mahr). Über ein Jahrzehnt war sie bei der Lufthansa als Dienstvorgesetzte des Kabinenpersonals im weltweiten Einsatz tätig. Sie hat Lehraufträge an mehreren Hochschulen und ist seit vielen Jahren auf interkulturelles Coaching und internationales Karrierecoaching spezialisiert. Sie forscht und publiziert kontinuierlich. Gemeinsam mit Gesa Krämer veröffentlichte sie den Ratgeber "Arbeiten im Ausland"– und die Familie geht mit. Gut vorbereitet ankommen und zurückkehren, Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag. (2008). Zum Thema interkulturelle Kompetenz im Coaching sind auch wissenschaftliche Aufsätze und Monographien erschienen.Welche Bedeutung hat interkulturelle Kompetenz im Coaching?
Interkulturelle Kompetenz und Kulturreflexivität ist im Coaching heutzutage unhintergehbar, ist die im Workshop vertretene These! Mit den Absatzmärkten haben sich die Arbeits- und Lebenswelten internationalisiert und kaum eine Coachinganfrage ist heutzutage noch kulturunabhängig. Dabei spielen nicht nur verschiedene Sprachkulturen eine Rolle („die Franzosen“, die Inder“), sondern auch Abteilungs-, Branchen- und Professionskulturen. Insgesamt hat sich die Komplexität der Systeme, Milieus und Wertewelten erhöht.
Der Workshop erarbeitet anhand einiger Fallbeispiele aus der Coachingpraxis welche Perspektiven auf interkultureller Kompetenz es im Coaching geben kann und vermittelt eine Struktur, mit der man sich der Komplexität kompetent nähern kann.
- Was sind typische Coachinganliegen in einer globalisierten Arbeitswelt?
- Wofür benötigt man als Coach interkulturelle Kompetenz?
- Welche Dimensionen von interkultureller Kompetenz sind im Coaching enthalten?
- Welche kulturreflexiven Kompetenzen benötigt ein Coach dafür?
Dr. Ralf Borlinghaus, Jahrgang 1965, ist Geschäftsführer der schweizerischen BORA International GmbH und Gründer des BORA TeleCoachNetwork. Er ist als Management-Coach und -Berater sowie als Autor aktiv. Dabei greift Ralf Borlinghaus auf langjährige Erfahrung im Personalgeschäft als Spezialist und Generalist im internationalen Umfeld zurück mit Stationen u. a. in Frankfurt, Brüssel und Zürich. Die globalisierte Arbeitswelt hat er als Berater und Manager auf betrieblicher, regionaler und globaler Konzernebene kennen gelernt und mit gestaltet. Nach seiner Promotion in Philosophie an der Universität Heidelberg setzte er sich mit den Spielregeln des Wirtschaftslebens während seiner betriebswirtschaftlichen Studien in St. Gallen auseinander.
Dr. Maren Kaiser, Jahrgang 1959, ist seit 2005 als Coach und Beraterin tätig. Sie ist Expertin für professionelle Kommunikation und Rhetorik, Konfliktmanagement, Vertrieb und Kommunikation am Telefon. Als Coach und TeleCoach arbeitet sie mit Führungskräften, Teams und Einzelpersonen. Eine wichtige Grundlage ihrer Arbeit sind 20 Jahre vielfältige eigene Berufserfahrung in der IT-Branche, in der öffentlichen Verwaltung und an der Universität. Sie unterstützt Menschen darin, klare Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Zielorientierung, Führungskompetenz, Selbstreflexion, Authentizität und Mut als Grundlage für beruflichen Erfolg in sich zu entdecken und zu leben.Sie ist selbständige Unternehmerin, Partnerin im BORA TeleCoach Netzwerk und Mitautorin von „Coaching 2.0 - Handbuch TeleCoaching“.
Praxisvertiefung TeleCoaching Ist das etwas für mich?
Vertiefung der Vortragsthemen im praktischen Workshop für Coaches, die bereits mit TeleCoaching arbeiten TeleCoaching
Inhalte:
- Geschäftsmodell TeleCoaching
- TeleCoaching verkaufen
- Qualifizierung zum TeleCoach
Axel Jagemann - JugendCoach
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist für ihn Beruf und Berufung zugleich. Seit vielen Jahren unterstützt er junge Menschen dabei, ihr Leben erfolgreicher und glücklicher zu gestalten.Axel Jagemann überträgt im JugendCoaching effiziente und bewährte Methoden aus Wirtschaft und Sport maßgeschneidert in das Leben von jungen Menschen.
In einer Zeit, in der Vaterschaft Mangelware ist, wird den Jugendlichen bei allen seinen Angeboten ein positives und annehmendes Vater- bzw. Männerbild vermittelt.
Durch eine JugendCoach-Ausbildung bei der Youth Coaching Academy hat er sich zusätzliches professionelles Wissen im Bereich JugendCoaching angeeignet. Sein Mentorcoach heißt Jay Perry, einer der ICF-Mitbegründer. Jay ist mit dafür verantwortlich, dass Axel Jagemann heute als JugendCoach arbeitet!
JugendCoaching - für eine zukunftsfähige Jugend
Richtig gelesen „JugendCoaching“, nicht „JugendCouching“. Also keine neue jugendliche Form des Entspannens.
Die Gründe, warum Axel Jagemann als JugendCoach arbeitet? Dahinter steckt einerseits seine Liebe für junge Menschen und andererseits die Frage: „Wenn Coaching der wohl beste bekannte Weg ist, um Führungskräfte zu fördern, warum sollte man dann nicht schon heute unserer Jugend ‚das Beste‘ zukommen lassen?!“
Sein Ansatz „Identitäts-stärkendes Coaching“ baut die Persönlichkeit und Identität eines Menschen von innen heraus auf, damit dieser leichter mit den Herausforderungen und Ungerechtigkeiten des Lebens umgehen kann.
Darüber hinaus geht es darum, möglichst früh im Leben die einmalige Kombination von Potenzialen und Eigenschaften zu entdecken und zu fördern. Dadurch können die jungen Klienten bewusst und nachhaltig motiviert auf ihre ‚Berufung‘ zugehen.
JugendCoaching ist ein höchst aktuelles Thema für Eltern, Jugendliche, Schulen, Ausbildungsbetriebe, Arbeitsämter, Polizei, ... – und für die Zukunft unserer Gesellschaft.
Dieser spannende und humorvolle Workshop gibt Ihnen Einblick in ein noch wenig erforschtes Universum!
Bewegende Erfahrungsberichte und weitere Informationen unter www.jugendcoach-jagemann.de.